connect + act
Impulse
"Darf ich Mitarbeitende hart anpacken?"
"Darf ich Mitarbeitende wirklich hart anpacken? Kann ich sagen, dass diese Leistung echt Mist ist? Ich habe dann immer Sorge, dass die ärgerlich werden, dass sie danach krank sind oder sogar kündigen". Aussagen einer Richterin kürzlich im Führungs-Workshop. In Zeiten von Fachkräftemangel begegnet es mir öfter, dass Führungskräfte verunsichert sind, Schlechtleistung hinnehmen und Aufgaben auffangen, um "keine Verärgerung" zu riskieren. Kann das richtig oder gar geboten sein?
Zum Jahresende 2023 - Balance gestalten
Viel Freude beim Balancieren & Gestalten!
Der Spruch auf der nebenstehenden Karte - gefunden in Instagram ohne Autorenangabe - sprach mich schon vor einigen Jahren sehr an.
Zum Jahresende 2025 - Wie geht Zufriedenheit?
Ich finde immer wieder großen Gefallen an Sprüchen. Diesen habe ich am Küchenboard einer Freundin entdeckt und fotografiert. Beim Nachdenken über die diesjährige Weihnachtskarte, fiel er mir wieder ein. Voila!
Zum Jahresende 2022 - Weniges ist wirklich wichtig
Mit den besten Wünschen für Gesundheit & Zusammenhalt in 2023!
2022 geht zu Ende. Hier bei meinen Impulsen war es ruhig - das echte Leben war voll. Die Muße zum Schreiben - reflektieren, formulieren, verfeinern... - hat gefehlt. Hin und wieder sind Themenideen aufgeblitzt, wurden kurz im Kopf bewegt und sind wieder verschwunden. Wie es in 2023 mit den Impulsen weiter geht?
Abschluss: Was jetzt zählt (9)... "New Now" statt New Normal!
Corona hat uns immer noch im Griff. Mitten in der vierten Welle und das Ende (noch) nicht absehbar. Der Wunsch die Pandemie hinter uns zu lassen und endlich in eine wiedergewonnene Normalität ein „New Normal“ zurückzukehren, rückte in vielen Publikationen in den Blick. Wie könnte die Zeit danach sinnvollerweise aussehen? Welche Errungenschaften sollen im Arbeitskontext bleiben, was kann weg?
Zum Jahresende 2021 - Grüße aus der Quarantäne
Frohe Weihnachten + auch im Neuen Jahr...
... Schwung und immer ein Herz im Gepäck!
Das wünsche ich all meinen Kundinnen und Kunden, allen Partnerinnen und Partnern und alle jenen mit denen ich 2021 beruflich oder privat zu tun hatte. Ich blicke dankbar und erschöpft auf das alte Jahr zurück - es war in vielem erfolgreich und anstrengend. Jetzt wollte ich es richtig erholsam zu Weihnachten enden lassen, aber das wird dank Quarantäne-Anordnung wohl nicht wie geplant klappen. So früh wollte ich mit Omikron eigentlich nicht in Kontakt kommen...
Was jetzt zählt (8b)... Defizite verstehen
Im letzten Post habe ich über Technikfreuden geschrieben. Die gibt es zweifellos. Auf der anderen Seite gibt es aber auch deutliche Beschränkungen im Home-Office, nur vor dem Bildschirm: die kurzen, netten Begegnungen auf dem Flur oder an der Kaffeemaschine fehlen, wir sehen nur noch Köpfe und Schultern der Kolleg:innen, die Empathie und das Wir-Gefühl leiden etc. Das kann (nicht muss) zu Stress, Verunsicherung und Einsamkeit führen. Darum gehört Freuden entdecken (Post 8a) und Defizite verstehen (Post 8b) einfach zusammen.
Zum Jahresende 2020
2020 war zweifellos ein besonderes Jahr! Covid 19 hat uns alle aus der Normalität gerissen. Und eine neue Normalität oder ein New Normal, wie der hippe Begriff heißt, ist noch nicht absehbar. Allesfalls ein New Now. Einstellen auf Neues, auf jetzt Aktuelles, davon war dieses Jahr geprägt. Einteilungen in richtig/falsch, gut/schlecht, schwarz/weiß haben mich in diesem Jahr ab und an beschäftigt und es war der erste Gedanke als ich über die diesjährige Weihnachtskarte nachgedacht habe. Deshalb ist sie diesmal schwarz und weiß.
Was jetzt zählt (8a)... Technikfreuden entdecken
Ja, virtuelle Meetings können gelegentlich ermüden, die Technik kann nerven und die echt Nähe zu anderen Menschen fehlt. Aber ist es nicht auch wunderbar, was alles möglich ist? So viel Interaktion, coole Tools & Eindrücke, neue Dinge ausprobieren und verwerfen, Menschen auf neue Art kennenlernen.
Kürzlich hat mir ein Kunde erzählt, dass er es ausgesprochen erhellend fand, den als nüchtern und eher unnahbar erlebten Vorstand bei der Videokonferenz in der Dachkammer sitzen zu sehen, damit die Kinder unten toben konnten. Das habe ihm ...
Was jetzt zählt (7)... Erfahrungen sammeln & auswerten
Die Situation insgesamt und die Arbeitssituation vieler bleibt außergewöhnlich... bekannter als im Frühjahr, aber immer noch ungewohnt, herausfordernd, manchmal cool und fortschrittlich und zuweilen nervenaufreibend. Haben Sie eine Übersicht, wie Ihr Umfeld die Arbeitssituation empfindet? Und wie geht es Ihnen?
Was jetzt zählt (6)... Vertrauen
Wenn wir uns in der Arbeitswelt nicht oder kaum sehen, kann leicht das Gefühl entstehen, nichts mitzubekommen. Das lässt Unsicherheit entstehen. Manche Führungskraft reagiert dann mit mehr Kontrolle. Und das kann ausgesprochen ungünstig sein und wirken...
Was jetzt zählt (5)... Zeit für's Drumrum in virtuellen Meetings
In "normalen" Zeiten haben wir täglich viele, viele kleine Begegnungen: an der Kaffeemaschine, auf dem Flur, vor dem Aufzug, in der Tiefgarage etc. Wir reden kurz miteinander, begrüßen uns, nicken uns freundlich zu. Kurz: wir sind in Kontakt. Aber das ist doch kein bedeutender, tiefer Kontakt werden manche einwenden. Ja, stimmt - wichtig ist er dennoch allemal. Wie also umgehen, wenn diese kurzen Treffen im Homeoffice wegfallen?
e-Mail Netiquette - alter Hut oder brandaktuell?
Neu ist dieses Thema sicher nicht. Aber vielleicht ist e-Mail Netiquette bei verteilt arbeitenden Teams noch wichtiger? Wird in Corona-Zeiten wirklich mehr geschrieben als sonst? Jedenfalls war das kürzlich auf der Agenda eines Führungs-Workshops, den ich moderiert habe und weil ich das - gerade im Zusammenhang mit empfundener Überlast in der Arbeit - häufiger höre, habe ich mal recherchiert. "Net" kommt dabei übrigens von "Internet" und passt nur im Deutschen gut zu "nett". Unter Etiquette verstehen wir praktisch die Benimmregeln, z.B. im Restaurant oder als "Netiquette" eben im www, in Foren oder wie hier, bezogen auf e-Mails.
Wahrscheinlich waren Sie auch manchmal genervt von e-Mail Flut, ellenlangen Texten, Absicherungsemails mit großem cc Verteiler, unnötigen Reply-to-All Antworten etc. Oder Sie kennen auch den wochenlangen e-Mail PingPong, immer noch mit ursprünglichem Betreff, inzwischen z.B. Re:Re:Re: Eine Frage bei dem es längst um ganz andere Dinge geht. Die Liste ließe sich fortführen. Was also tun, was unterlassen in e-Mails? Das Meiste ist eigentlich klar und einiges sogar leicht. Nur Wissen und Tun sind zwei verschiedene Dinge.
1,5 Tage online Führungskräfte-Workshop - Top oder Flop?
Sehen auch Sie auf den diversen Social Media Platformen gerade viele Screenshots mit Videokacheln? Mit zahlreichen lächelnden Menschen im Home-Office - mit und ohne Feierabendbier?
Digitale Meetings sind nicht neu, aber seit Corona-Zeiten für viel mehr Menschen an der Tagesordnung. Arbeitstreffen online durchführen: klar, kein Thema. Aber einen 1,5-tägigen Führungskräfte Workshop statt im vollausgestatteten Hotel in kompletter Länge digital aus den diversen Home-Offices machen - das fand ich echt sportlich!
Was jetzt zählt (4)... Sei nachsichtig mit Dir
Haben Sie auch das Gefühl, jetzt besonders aktiv sein zu müssen? Flexibel einstellen auf neue Gegebenheiten, das Beste aus der Technik rausholen, im Home-Office den Kontakt zu den Mitarbeitern halten, ein offenes Ohr für alle haben, die Richtung vorgeben. Und natürlich gerade jetzt neue Möglichkeiten auftun, Chancen nutzen und, und, und...
Was jetzt zählt (3)... Mitarbeiter im Boot halten
Unternehmensschließungen, Existenzängste, Überlast, Arbeit im (ungewohnten) Home-Office etc. Wie geht es weiter? Wie gelingt der Alltag? Was ist überhapt Tagesgeschäft und was hat jetzt Vorrang?
Was jetzt zählt (2)... Steuern auf Sicht
Seit über einer Woche Ausgangsbeschränkung in Bayern..
Unbekanntes, noch nie Dagewesenes, Herausforderndes, unter Umständen Gefährliches bedeutet i.d.R. Stress für uns.
Corona: Was jetzt zählt (1)... Einigkeit im Führungskreis
Keine einfache Zeit gerade... für Unternehmen, für Führungskräfte, für uns alle. Stündlich neue Corona-Infos, Gelassenheit und Hysterie, Hilfsbereitschaft und Hamsterkäufe... Viel Unsicherheit liegt in der Luft.
Schöne Worte schaffen schöne Gefühle! Sprach-Challenge - Teil 2
In Teil 1 der Sprach-Challenge ging es darum sensibler zu werden für Druck, den wir unbewusst selbst in unsere Sprache einbauen. „Ich muss noch schnell…“. Die Herausforderung bestand darin eine Woche das Wort „muss“ mit günstigeren Alternativen zu ersetzen. Ich werde, möchte, kann, darf, will etc. jetzt xy tun. Mehr Infos finden Sie hier: Link zu Challenge 1
Teil 2 der Sprach-Challenge dreht sich um Worte, die uns gut tun. Wellness beim Sprechen sozusagen.
Zum Jahresende 2019
Ziehen Sie auch eine Art Resüme am Ende eines Jahres? Was lief gut? Was war hart? Was will ich im nächsten Jahr erleben und erreichen?
Ich schaffe das meistens erst zu Beginn eines neuen Jahres, das ich nach Möglichkeit in Ruhe beginne. Das Schreiben meiner geschäftlichen Weihnachtskarten - und viele davon schreibe ich tatsächlich per Hand - ist jedoch ein Moment über die Aufträge und Begegnungen des letzten Jahres nachzudenken.
Müssen Sie auch noch schnell…? Sprach-Challenge - Teil 1
Wahrscheinlich sagen oder hören auch Sie oft ähnliche Sätze: „Ich muss jetzt kurz telefonieren, dann ins Meeting und danach noch schnell Blumen besorgen“. Stress, Druck, Hektik sowie Belastung oder sogar Burnout sind allgegenwärtig. Ist dafür in erster Linie die Arbeit, der Chef, die Wirtschaft etc. verantwortlich? Was tragen wir eigentlich selbst zu diesem Stress bei?
Mittelstand 4.0 - Mehr Zeit und Geld durch Digitalisierung?
Das war der Titel der Regionalkonferenz des Kompetenzzentrums Mittelstand 4.0 Augsburg im tim letzte Woche. Erfolgsgeschichten hören - Technologien erleben - Lösungen finden. Hier kommt meine kleine Nachlese. Im Bild sehen Sie ein paar Ausschnitte meiner Mitschrift. Spannend war es, das Zusammentreffen von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Neben drei Speakern (Englisch und Digitalisierung gehört wohl einfach zusammen) und Podiumsdiskussion, konnten die Teilnehmer auch eine Technologie-Führung erleben. Dass ich selbst mit einer Augmented Reality Brille eine „Reparatur" am Printer durchführen konnte, hat mir wirklich gefallen. Toll, was Technik leisten kann!
2018 - Viel getan und zu wenig geschafft?
Ich bin im Hintertreffen. Mit vielem. Auch zum Beispiel mit meinem Blog. Das Jahr geht zu Ende und es sind noch jede Menge To Do's für 2018 übrig? „Irgendwie bin ich bei all den Umbrüchen noch nicht mal richtig in 2018 angekommen" sagte ein Kunde diese Woche - ein Gefühl von „viel getan und zu wenig erreicht" von „einfach zu wenig Zeit". Kennen Sie das auch?
Führen, auch wenn das Team verliert - was wir vom WM Finale lernen können
Vielleicht haben Sie vor kurzem das spannende WM Finale zwischen Frankreich und Kroatien gesehen. Und haben Sie auch die Siegerehrung verfolgt?
Ein sichtbarer Unterstützer und Sponsor eines siegreichen Teams zu sein ist - im Sport wie im Business - leicht und macht Spaß. Aber auch da gibt es nicht viele Staatschefs, die das so sichtbar tun, wie die
Persönliche Animositäten im Job: DER Produktivitäts- und Spaßkiller!
Scharen von Führungskräften, Mitarbeitern und Beratern sind tagtäglich damit beschäftigt Effizienzsteigerungspotentiale zu entdecken, ihren Wert zu beziffern und sie zu heben. Frei nach dem Motto „schneller, höher, weiter" geht es darum Prozesse schlanker und digitaler zu machen, Kosten zu senken und damit Gewinn zu maximieren. Das kann nach meiner Erfahrung sehr kleinteilig werden, denn „Kleinvieh macht auch Mist".
Ein massiver Produktivitäts- und Spaßkiller bei der Arbeit wird jedoch oft übersehen: Führungskräfte - oft in Top-Positionen -, die nicht miteinander klarkommen.
Schluss mit dem Feedback-Sandwich - Klarheit zählt!
Negatives Feedback hübsch und vermeintlich leichter verdaulich zwischen Positives verpacken, das besagt das Feedback-Sandwich. Und es hält sich hartnäckig. Zahlreiche Manager befolgen diese „Regel" immer noch, auch weil Ihnen selbst ein unangenehmes Gespräch so leichter fällt.
Aber: Wenn eine Leistung oder ein Verhalten einer Person nicht in Ordnung ist und Sie das rückmelden wollen oder müssen, zählt Klarheit. Verwässern ist kontraproduktiv!
Uff - Zeit für eine Pause!
Wie gehen wir eigentlich mit uns selbst um? Holen wir raus, was in uns steckt? Ginge da noch mehr?
Gestern hat mir ein Coaching-Klient von seinem ehemaligen Mitarbeiter erzählt, der letzte Woche während eines Kundentermins umgefallen und verstorben ist. Völlig überraschend, ohne Vorwarnung, viel zu jung... Oh je! Wir bleiben fassungslos zurück. Auch ein Stück betroffen über unsere zeitweiligen Klagen, deren Grund verglichen mit einem solchen Verlust klein erscheint. Froh, über die Dinge, die - manchmal unbemerkt - sehr gut laufen.
Projektstatus: „Melone“ außen grün, innen rot - wenn Ehrlichkeit nicht gefragt ist
Ein millionenschweres Projekt muss gestoppt werden, obwohl der, vier Wochen vorher an den Vorstand berichtete, Projektstatus noch „grün" war. Also eigentlich war es ein Status „Melone": außen grün, innen rot. Wie kann so etwas passieren?
Wenn Mitarbeitern nichts am Unternehmen liegt – 2 Führungs-Tipps für mehr Bindung
Fällt es Ihnen leicht, positiv über ihre Firma zu reden, setzen Sie sich gerne ein und haben Sie Lust dort noch länger zu arbeiten? Dreimal ja? Dann gehören Sie vielleicht zu den 15% der Belegschaft eines durchschnittlichen Unternehmens mit hoher emotionaler Bindung. Die übrigen 85% verspüren eher eine geringe oder keine Bindung. Das ist eines der Kernergebnisse der Studie zum Engagement Index in Deutschland 2016. Und an diesem Verhältnis ändert sich
Ich höre schon zu, aber das dauert mir alles viel zu lange!
Führungskräfte sind gewohnt Lösungen parat zu haben, für nahezu jedes Problem. Langes Zuhören ist lästig. Nach kürzester Erklärung der Sachlage wissen sie, worum es geht, was Beteiligte brauchen und vor allem: was jetzt zu tun ist. Das ist Führungsqualität! Das erwartet das Unternehmen und die Mitarbeiter. Das geht zack, zack! Diese Meinung ist weit verbreitet. „Die (Abteilungsleiter) erkennen nicht, was zu tun ist, obwohl es doch so einfach ist", hat mir erst kürzlich ein Geschäftsführer erklärt. Einfach, in seiner gedanklichen Welt. Einfach, weil Führungskräfte gewohnt sind Sachlagen in ihre vorhandenen „geistigen Schubladen" einzufüllen. Das hat sein Gutes und ermöglicht rasche Aktion. Doch schon während des Zuhörens beginnt auch ein interessanter psychologischer Effekt:
Muss sich Führung in Zeiten der Digitalisierung ändern?
Jetzt ist es zum ersten Mal passiert: mein monatlicher Blog im Mai ist untergegangen. Ich habe keine Zeit dafür gefunden, keine Muße, die es zum Schreiben braucht. Warum? Weil neben meinen aktuellen Kundenprojekten und der Familienzeit ein neues Thema meinen Alltag bereichert hat. Wie gelingt Führung in Zeiten der Digitalisierung ändern?
Führung on top zu den eigentlichen Aufgaben – woher die Zeit nehmen?
Ein vollgepackter Arbeitstag, eine lange To-Do Liste, die am Ende des Tages nicht abgearbeitet ist, viele fachlich brisante Themen – das ist häufig Alltag. „Wo soll ich da noch Führungsaufgaben reinpacken? Die Zeit muss ich mir aus den Rippen schneiden und sie fehlt mir anderswo", höre ich oft von jungen Managern im Leadership-Training. So wird vertagt, verschoben und ignoriert – kurz: mehr schlecht als recht geführt. Hier hilft ein kompletter Perspektivwechsel.
„Haltung“ - ein tolles Werkzeug mit zweierlei Effekt! Teil 2: Mit der inneren Haltung spielen
Im letzten Monat ging es darum, wie wir durch eine bewusst eingenommene Körperhaltung ganz gezielt unsere Gefühle und Außenwirkung beeinflussen können. Teil 2 befasst sich nun mit dem Einfluss unserer inneren Haltung.
Vielleicht haben Sie auch bemerkt, dass Sie Dinge an manchen Tagen gut wegstecken, die sie an anderen Tagen zur Weißglut gebracht hätten? Wovon hängt das ab?
„Haltung“ - ein tolles Werkzeug mit zweierlei Effekt! Teil 1: Power Posing schafft Selbstbewusstsein und künstliches Grinsen verbessert die Laune
Unsere Gefühle schlagen sich nahezu unbewusst in unserer Körperhaltung nieder – das ist weithin bekannt. Traurige Menschen, senken die Schultern, den Kopf, die Mundwinkel. Verärgerte Menschen ziehen die Augenbrauen zusammen, beugen sich vor etc. Unzählige Bücher befassen sich damit die nonverbalen Signale des Gegenübers richtig zu interpretieren und die eigene Körpersprache zu verändern, um eine gewünschte Wirkung bei anderen zu erzielen.
Noch spannender finde ich jedoch den umgekehrten Effekt: Wir können durch eine bewusst eingenommene Körperhaltung gezielt Emotionen bei uns selbst hervorrufen!
Hallo 2017! Ihr Eintritt...
Das neue Jahr hat gerade begonnen und ich hoffe Sie sind sanft hinübergeglitten. Nun befinden wir uns noch in der Hoch-Zeit der Wünsche & Vorsätze. Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie einen Wunsch bei der guten Fee frei hätten?
In bewegten Zeiten ist Be-Sinn-ung wunderbar!
Als Kind kennt man das Gefühl meistens noch gut. Langeweile! Als Erwachsener wünscht man es sich manchmal zurück. Wann war es Ihnen zuletzt eigentlich wirklich langweilig?
Donald Trump und Angela Merkel – verschiedener geht Führung kaum
Wie wird sich wohl unsere Kanzlerin mit dem designierten Nachfolger von Barack Obama arrangieren? Dem Mann, den viele hierzulande - mich eingeschlossen - eigentlich für unwählbar hielten und dessen Wahlerfolg daraufhin mitunter blanke Fassungslosigkeit ausgelöst hat.
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wirklich?
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! Dieser Spruch wird sinngemäß Lenin zugeschrieben (tatsächlich soll er wohl eher „Vertraue, aber prüfe nach" gesagt haben) und er wird auch heute immer wieder zitiert. Wie ist das in unserem Leben, in der Arbeit, in der Partnerschaft, in der Kindererziehung? Vertrauen oder misstrauen wir eher? Wird uns vertraut oder fühlen wir uns eher kontrolliert? Muss man sich Vertrauen verdienen oder entwickelt es sich leichter oder vielleicht nur dann, wenn ein Vertrauensvorschuss gewährt wird?
Wann immer ich in den letzten Monaten in einem Unternehmen Workshops moderiert oder Teamentwicklungen geleitet habe, kam dieses Thema zur Sprache. Meistens ganz explizit, manchmal etwas versteckt.
Führen ohne Führerschein
„Führen ohne Führerschein" ist bei uns ganz normal. In diesen zwischenmenschlichen Belangen wird angenommen, dass das einfach so klappt - ohne sinnhafte Erklärung, strukturierte praktische Einweisung und wirksame Übungen. "Da wachsen Sie schon rein", hören junge Führungskräfte oft. Aber ist das wirklich so?
Wie kann man 17 Millionen Menschen für ein Ereignis mit unabsehbaren Folgen gewinnen?
Ich weiß nicht, wie es Ihnen ging, ich zumindest war von der Entscheidung der Briten für den Brexit wirklich überrascht. Wie konnte es gelingen so viele Menschen für den EU-Austritt mit unabsehbaren Folgen zu gewinnen? Menschen sind doch eigentlich Gewohnheitstiere. Wir mögen es, wenn wir wissen, was uns erwartet. Das schafft Sicherheit und die wiederum braucht es, um sich wohlzufühlen. Deshalb produzieren Veränderungen häufig so heftigen Widerstand.
Und der Ausstieg aus der EU bringt immensen Wandel für die Engländer mit sich - ob zum Besseren oder Schlechteren, sei jetzt mal dahingestellt. Wäre da nicht der Verbleib in der EU die veränderungspsychologisch logischere Variante gewesen? "Da wissen wir wenigstens, was auf uns zukommt", der Status quo als risikoärmere Sicherheitsvariante, so dachte ich.
Zuviel Reden vernebelt die Aussage!
Sie kennen das wahrscheinlich: Manche Menschen, darunter auch einige Führungskräfte, reden sehr viel. Sie schmücken aus, kommen vom Hundertsten ins Tausendste und würzen auch gern mit klingenden Schlagworten. Es hört sich alles gut an, nur Sie haben Schwierigkeiten zu folgen? Hin und wieder hat man als Zuhörer sogar das Gefühl, der Sprecher findet erst während des Redens selbst heraus, was er eigentlich sagen wollten.
Sog schafft mehr als Druck!
Wann haben Menschen Lust auf Leistung? Wann strengen sie sich an, engagieren sich, widmen sich voll und ganz einer Aufgabe? Und wann tun sie dies, sogar ohne eine in Aussicht gestellte Belohnung oder Bestrafung? Wir suchen nach der sogenannten intrinsischen Motivation – der Motivation, die von innen kommt.
Woher kommt unsere Energie?
Nach dem Aufstehen geht es los. Uns erwartet oft eine lange Reihe von Aufgaben, Herausforderungen und manchmal auch Problemen. Und für deren Bewältigung brauchen wir Energie & Kraft. Stellen Sie sich Ihre Energie für einen Moment als eine große Schale mit Flüssigkeit vor. Mal ist sie gut gefüllt und Sie strotzen vor Tatendrang und Leistungsvermögen, mal ist sie nahezu leer, Sie fühlen sich ausgepowert und kraftlos. Wie geschieht eigentlich das Füllen und Leeren „unserer Energieschale"?
Führung bedeutet Mut zur Ungewissheit
Was zeichnet eine Führungskraft aus? Dass Sie immer weiß wo's lang geht, was zu tun ist, was kommt? Diese Erwartung spüren viele Führungskräfte und sie kann zur echten Last werden. In manchen Organisationen ist Kompetenz ganz eng verknüpft mit „für alles eine Antwort haben" und „keine Fehler machen". Je kompetenter jemand eingeschätzt wird, desto seltener erlebt er scheinbar Unsicherheit oder probiert etwas aus, ohne das Ergebnis zu kennen. Doch ist es nicht oft genau anders herum?
Was hat Führung mit Erziehung zu tun?
Mit Beginn der Pubertät funktioniert die klassische Erziehung nicht mehr, sagt Jesper Juul, der dänische Erziehungsexperte. Die unbedingte Kooperation des Kindes ist zu diesem Zeitpunkt beendet. Nun tritt die Beziehung in den Vordergrund, in der die Eltern dem Jugendlichen menschlich auf Augenhöhe begegnen.
Ein neuer Start – ein neuer Blick!
Als Führungskraft sind Sie gewohnt rasch Entscheidungen zu treffen, Dinge in richtig & falsch, gut & schlecht einzuordnen. Viele Führungskräfte sind Meister im Fehler finden und Schwächen aufdecken, sei es in Präsentationen, sei es bezogen auf Mitarbeiter und Kollegen. Bewertung ist ihr Tagesgeschäft.
Aber können Sie auch anders? Stellen Sie einmal bewusst Ihren Bewertungsautomatismus zurück.
Wettlauf mit der Zeit?
Kurz vor Jahresabschluss, das ist der Moment im Jahr, in dem - noch etwas mehr als sonst - Zeit knapp ist. So viele Termine, die noch reingeschoben werden müssen, Zahlen die noch zu erreichen sind, Kunden, die unbedingt noch ein Ergebnis brauchen. Viele fühlen sich gehetzt, gestresst und irgendwie fremdbestimmt. Aber Achtung: Wenn Sie es allen recht machen, kommt oft einer zu kurz: Sie.
Wie schnell sind Sie? Wie langsam dürfen Sie sein? Übergehen Sie Ihr eigenes Tempo, Ihre eigenen Prioritäten? Nehmen Sie sich für die richtigen Dinge Zeit?
Kultur schafft Kultur!
Kennen Sie das? In der Arbeit gibt es einen Kollegen oder Chef, der keine Gelegenheit auslässt, schlecht über Sie, ihr Team oder ihr Projekt zu sprechen. Und das nicht nur Ihnen gegenüber. Nein, vorzugsweise im Kreise vieler anderer Menschen. Bei wichtigen Meetings, in der Kaffeeecke etc. Das lässt Sie wahrscheinlich nicht kalt. Vielleicht spüren Sie heftige Emotionen oder Impulse in sich aufsteigen: verbal knallhart zurückschlagen oder angespannt in der kleinlauten Rechtfertigungsschleife landen, sind zwei gängige Varianten. Wie auch immer Sie sich in der Situation entscheiden, danach bleibt oft ein schlechtes Gefühl zurück. Aber, es geht auch anders: Probieren Sie doch mal etwas Neues aus.

